Archive Juli 2008

Back in Good Old Germany! 0

Jul23

cimg0256 Wir hoffen, ihr habt Euch nicht allzu dolle Sorgen um uns gemacht!? Wir sind zurück. Nachdem uns das Soko festgenommen, Herrn Bush übergeben und uns dieser in Guantanamo eingebuchtet hatte, versuchten wir alles uns Mögliche, um auf dem schnellsten Wege zu entfliehen. So bestachen wir Schließer mit leckerem Essen, welches sehr lecker, aber wohl nicht gepanscht genug war. Oder ist Carotin etwa nicht giftig?

Eine neue Idee musste her. Wieso haben Tussis lange Fingernägel? Richtig, damit sich beim Graben und Buddeln anständig Sand darunter sammelt. Auf jeden Fall gruben wir einen Tunnel unter’m Atlantik hindurch inkl. europäischer Kreuzung nach Nord- und Süddeutschland und kamen heute relativ munter und erstaunlich gut erholt Zuhause an. Während Bea sich einer Rundumerneuerung à la Brigitte Nielsen unterzog, baute Karin mit Sido-Maske bestückt aus dem vom Tunnelbau übrigen Sand eine wundervolle Sandburg (Originalgröße 31,25 Meter – da bleiben keine Wünsche offen).

In Guantanamo hatten wir viel Zeit zum Nachdenken, zum Planen des 2. Tourteils der Strom und Drang Tour und für Schnapsideen, welche neue Einnahmequellen für Vater Staat als auch Verlust an Datenschutz bedeuten. Sorry, die neue Ausweis-Chip-Card haben wir verbockt. Ach nee, doch nicht sorry - WIR haben ganz toll daran verdient und werden nun dem Kapitalismus fröhnen.  Eben noch terroristischer Schwerverbrecher und nun bereits “The best friend of stopfing Finanzlöcher”. Salut, Déjavue!

P. S. Der Tunnel nach Kuba ist im Übrigen mautpflichtig. Ding, ding, ding! $ $ $

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Jul14

Liebe Leute, wir teilten Euch vorab mit, dass wir uns melden würden, wenn etwas Spannendes passiert. Spannend ist untertrieben, in den letzten Stunden überschlugen sich die Ereignisse.

Wir sind eingebrochen. Nein, nicht in die Bank oder ins Schmuckgeschäft, sondern mit unserer Schlafcouch. So waren wir beiden Mädels erfolglos am Reparieren und sahen keine andere Möglichkeit als unseren Liebesknecht aus seiner Gefangenschaft aus der Küche zu befreien, damit er uns helfen möge. Doch es kam ganz anders. Er packte die Chance beim Schopfe und floh aus unserem Luxusloft, trotz aller Liebkosungen, schmiss er sich in eine rollende Mülltonne und hinterließ Staubwolken und Verwesungsgeruch. Wenn jemand unseren liebreizenden Gigolo zu Gesicht bekommt, meldet Euch ganz dringend bei uns. Es gibt Finderlohn! Hier das Fahndungsbild:

mielke

Doch als wir das Raumspray zur Beseitigung des Verwesungsgeruches aus der Abstellkammer holen wollten, entdeckten wir Wolfgang Schäuble beim Installieren einer Wanze. Wir blickten uns nur kurz an und hatten die Idee: “Herr Schäuble, Herr Schäuble, kommen Sie schnell, da ist ein Terrorist in unserer Küche. Er hat Haarspray und ein Feuerzeug”. Man konnte ihm die Erregung regelrecht an seinen Augen ansehen, er stand förmlich in seinem Rollstuhl. In der Küche bermerkte er schnell, dass es sich lediglich um Udo Walz handelte, unser Plan aber ging auf. Karin zögerte nicht lange und kettete den Abgeordneten an unseren Herd. Währenddessen ließ sich Bea die Haare zu einem Turban knoten.

Liebe Freunde, es kann jeden Moment soweit sein. Die Polizei wird nicht anklopfen, sie wird die Bude stürmen und da sich hier noch kiloweise verbotene Substanzen befinden, müssen wir die restliche Zeit dafür nutzen diese sicher zu verstecken. Ebenso machen wir uns noch schnell untenrum frisch für den Besuch im Exil, Guantanamo oder Santa Fu. Macht Euch keine Sorgen, wir haben W-LAN.

P. S. Dürfen Frauen sich eigentlich auch nach Seife bücken?

P. P. S. Hier riecht’s nach frisch gemähtem, äh wir meinen frisch gedrehtem Gras!

P. P. P. S. Es ist 5.05 Uhr. Guten Morgen und gute Nacht!

Krautsalat – Hautausschlag – Autofahrt 2

Jul13

Wie versprochen, melden wir uns zwischen Privatjet und Luxusloft aus unserem Urlaub zu Wort. Gestern, in einer Maschine mit dem in die Schweiz reisenden Jay-Z (Oder war das doch nur ein Traum?), fielen wir in die Studentenhochburg Tübingen ein. Man neigt schnell dazu zu glauben, Studenten gehörten zu der gehobeneren IQ-Klasse, doch was neugierige Tussis zu hören bekommen, wenn sie Gespräche Anderer belauschen, tut weh - O-Ton: “Das ist doch Diskriminisation”. Im Entfernten verwandt mit dem Wort “Kanalisation”, oder wie? Eine andere Frage ist: Ist es Tübingern erlaubt bei dem Song “Chicago” von Clueso “juchee” zu brüllen und durch die Gegend zu pogen? Es fühlte sich irgendwie eigenartig an, um nicht zu sagen unangebracht und dämlich.

Mindestens genauso merkwürdig empfindet man ein “We will rock you” Geklatsche bei einem doch tiefer gehenden “Hörst Du mich”. Womit wir schon bei dem Höhepunkt des Abends wären, denn auf die Donots, die uns bereits 2004 mit ihrer stetigen Anwesenheit auf ”Brote-Festivals” quälten, als auch auf Simple Plan haben wir gerne verzichtet. Das Publikum machte auch den Eindruck, als hätten sie, neben Clueso, vorwiegend auf die Headliner gewartet. Die Leute gingen ab, bildeten Ringel-Ringel-Reihe Kreise, während Bea und Karin wie Gummibälle durch die Gegend flogen, weil die pogenden Menschen reichlich erschienen waren. Auch, wie in alter Hip Hop Manier üblich, wurden Crowdsurfer durch die Massen gereicht und ebenso standen urplötzlich wieder dichtgekiffte Typen hinter einem und fummelten an einem rum (Wen juckt’s so lange es gut ist?). Kurz bevor es zu sexuellen Handlungen kommen konnte, kühlte einen ein überdimensionaler Gartenschlauch mit einem Schwall kaltem Wasser mitten ins Gesicht ab. Ansonsten haben wir uns über “Ich hasse das” und das uns eigentlich suspekte Klatschspiel gefreut, denn, wie eine StudiVZ Gruppe aussagt, klatschen nur CDU Wähler über’m Kopf. Schlussendlich blieb keiner trocken, ob vom Schweiß, Gartenschlauch oder Sexualsekreten. Es war ein großartiger Musikabend, der seinen Ausklang auf der Autobahn fand (Unser Privatjet wurde nämlich abgeschleppt + Knöllchen). Moppel brachte uns zwar überschnellt, aber heil zurück in das Luxusloft, wo wir keine Ruhe fanden, da unser an den Herd geketteter Liebesknecht Kaviarhäppchen + Hummersuppe zubereitete und zudem der Pöbel vor den Bars “Viva Colonia” als auch “Hamburger Jungs” in die Nacht grölte.

Fotos von der Champus Invasion sind ab jetzt online. WIR MACHEN WEITER URLAUB, gehen nun ans Wasser, denn hier scheint die Sonne.

P. S. Moppel ist kein Hase, kein Hund und auch kein Kutschenpferd – es ist ein in die Jahre gekommener, liebreizend klappernder Suzuki.

P. P. S. Nach der EM sind die Brote Outfits nicht mehr mit Fußball in Verbindung zu bringen, schieben wir es doch einfach auf AC/DC.

P. P. P. S. Fällt Euch auch noch ein Doppelreim auf Krautsalat ein?

Hat man Urlaub, sind die Wochenenden scheiße! 0

Jul1

Gewagte These, die hin und wieder gar nicht so verkehrt ist, uns aber vorwiegend als Ausrede dafür dient, dass es diese und die folgende Woche keinen Wochenrückblick in der Rubrik “Wochenende” gibt/geben wird. WIR MACHEN URLAUB!!! Nach der EM ist es bitter nötig, sich in Regionen zu begeben, in denen kein Mensch von Fußball spricht, geschweige denn weinend in der Bude hockt und dem verpassten Finalsieg nachtrauert.

Sollte es währenddessen irgendetwas Spannendes zu erzählen geben, werden wir selbstverständlich in einem kurzen Beitrag darüber berichten, wir halten uns nur das wirklich Schwierige vom Hals. Demnach werden wir auch kurz nach der MTV Campus Invasion in Tübingen, wo Fettes Doof, Clueso, die Donots und Co auftreten, Fotos online stellen und mitteilen, wie es denn so war.

Zudem kann man ab heute die Remixes von “Erdbeben” und “Bettina…” bei iTunes oder Musicload erwerben, u. a. zu dem großartigen 1000 Robota Rmx durch das Haus hotten oder zum newcastler Maximo Park Rmx ‘nen Caipi trinken.

Aufwiedergesehen!

P. S. Wehe es regnet da unten!

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