Archive August 2008

Auuus! Die Festivaltour ist aus! 0

Aug25

Und erst im November geht’s weiter mit dem zweiten Teil der Strom und Drang Tour. Bis dahin werden wir uns bemühen, immer mal etwas Feines auf unserem Blog online zu stellen. Außerdem bleibt die Rubrik “Wochenende” wie immer, ja, zugegeben wir mussten sie schon das ein oder andere Mal reanimieren, am Leben. Auch heute wurde wieder brav aktualisiert. Hört Euch tolle Bands an und schaut nach DEM Gnadendiss.

Wir haben Angst, holen uns nun Zwieback und Milch mit Honig!

P. S. Schön war sie, die Festivaltour!

It’s raining men – Dauerregen und eine Flut männlicher Musiker 0

Aug23

p1000689 Freundlich empfangen wurden wir in Braunschweig ja nicht gerade. Morgens noch von der kitzelnden Sonne in Hamburg geweckt, goss es ein paar 100 km entfernt wie aus Eimern. Wenn man sich nicht scheut, für einen gelben Sack gehalten zu werden, könnte man festhalten, dass Verena a.k.a. Miss Undercover uns mit ihren eigens für uns besorgten Regencapes den Tag rettete. Wir revangierten uns, indem wir mit ihr über das matschige Festivalgelände sprangen, den Schirm zum Trockenhalten der Kamera hielten und Promokärtchen unter die Leute brachten. Als die ersten Töne von “Vincent van Go Go” erklangen, kündigten wir fristlos und zogen es vor die nassen Wiesen zu betanzen. Die Dänen hatten wir dieses Jahr ganz frisch für uns und unseren Plattenschrank entdeckt und waren nicht minder von ihren Livekünsten begeistert. Auch wenn das Buhlen um die Gunst des Fettes Brot Publikums nicht wirklich gelang, haben wir uns über die gitarrenlastige “Emanuela” Überleitung zu “Handclaps” gefreut. Uns wird ganz warm ums Herz bei dem Gedanken daran, dass diese tolle Band eventuell unter vielleichten Umständen ein paar Konzerte des zweiten Tourteils der Brote supporten könnte!? Apropos zweiter Tourteil: Ist Euch auch schon aufgefallen, dass sich “Wie heißt Du!” ganz toll mit dem Nervenkostüm + Pauli als Heinz Strunk-Ersatz umsetzen ließe? (Alter, ist der Zaun schwer!)

Whatever. Nach einer kurzen Pause, die wir zum Getränkeverzehr nutzten, ging der Abend der musikalischen Leckerbissen in die nächste Runde. “Tomte” verwöhnten uns mit Musikgut, welches von Thees Uhlmann a.k.a. Gott a.k.a. Frontman von o. g. Band als “Xavier Naidoo für Alkoholiker” und “Babyshambles für Nicht-Drogenabhängige” bezeichnet wurde. Die Songs von der im Oktober erscheinenden Platte konnten bei uns punkten und so ist die Vorfreude gewachsen, das neue Album endlich in den Händen zu halten. (+ Aufnäher, “Try to download this, motherfucker!”) Auch Tomte versuchten es mit Schmeicheleien bei den Brote Fans, nur erkannte scheinbar niemand das in “Du bist den ganzen Weg gerannt” eingebaute “Definition von Fett”. Als Überleitung zu unserer Lieblingsband noch ein Zitat von unserem Lieblingsfrontman: “Über Fettes Brot reden wir noch in 20 Jahren, über den ganzen Aggro-Kram aus Berlin spricht schon in ein paar Jahren niemand mehr.”

Die nächste und letzte Umbaupause konnten wir Dank unserer Biotonnen-Batman-Capes auf dem Boden verbringen. Nach ein bisschen Rückenentspannung, Beckenbodenmuskelaufbautraining und Yoga bekamen wir bereits “Lieber verbrennen als erfrieren” auf die Ohren. Die im vergangenen Blog genannte Setlist wurde beibehalten und so durften wir uns tatsächlich wieder über “Welthit” freuen.

Lass die Finger vom Alkohol, sonst dauert “Können diese Augen lügen” gerne mal 10 Minuten, “Ich hasse das” wird um eine Strophe verkürzt und das Radschlagen verletzt nicht nur deine Bandkollegen, sondern endet auf dem eigenen Hinterteil.

Zum Abschluss dieses großartigen Musikabends, dessen Line-Up nicht besser hätte sein können, stürzten wir uns bei Verena auf das wundervolle Erasco-Catering, tranken Radler und fielen irgendwann um 03.00 Uhr tot ins Bett. Am nächsten Morgen wurde jedoch zeitig aufgestanden, lecker um die Ecke gefrühstückt, um mittags zurück nach Hamburg zu fahren. Wir sind angekommen und das Braunschweiger Wetter von gestern auch.

P. S. Fotos vom Strom und Drang Open Air sind bereits online (weitere Bilder hier: http://picasaweb.google.com/UndercoverBraunschweig/FettesBrot).

P. P. S. Gedichte als Liebesbeweis sind out – “I’ll fuck you in your ass anyhow”

P. P. P. S. Mosh von Eminem – geiles Video! ;o)

Zuckerbrot und Peitsche 1

Aug18

Die Magenverstimmung verschwand und dem 3. Dockville Tag stand Nichts im Wege, abgesehen von dem HVV, welcher am Wochenende Gleisarbeiten vornahm, Dank derer wir verspätet und zudem von dem Shuttlebusfahrer verängstigt auf dem Gelände ankamen.

Wir erreichten das schöne Wilhelmsburger Areal leider erst als die Ting Tings bereits auf der Bühne standen. Wie schon auf Platte fanden wir sie auch live ganz großartig, und hotteten dann zu unseren Lieblingssongs ab, die wir Gott sei Dank nicht verpasst hatten. Paralysiert von den stinkenden Füßen des Nebenmanns während der Umbaupause, standen nach gefühlten 3 Stunden endlich Fettes Brot auf der Bühne. Wir sind nun wirklich keine Pullerpuppen, was das Pogen und Springen betrifft, aber was dort bei “Schieb es auf die Brote” von Statten ging, glich nur noch aggressivem Rumgeschubse, -getrampel und Ellenbogengestoße, wobei sich Bea das Nagelbett anständig aufgerissen hat. Das Körpergewicht von Männern, die breit x hoch sind, ist dann doch kein Genuss für zierliche Frauenfüße. So flüchteten wir also erstmals aus der Mitte der Masse an die “ruhigere” Seite und mussten dort nicht mehr um unser Leben bangen. Am Rand wurde nicht minder gefeiert, lediglich auf das Köpfeeinschlagen verzichtet.

Da den meisten von Euch die Festivalsetlist bekannt sein dürfte, wollen wir uns nur über die 3 1/2 Songs auslassen, die wir bisher noch nicht zu hören bekommen haben. Die Version von “Können diese Augen lügen” kam uns irgendwie aus dem Jahr 2006 bekannt vor, war also nichts wirklich Neues. “Wie immer” kann man sich über Geschmack streiten, aber “lange, lange nicht gehört” ist dann doch anders (Ja, nennt uns ruhig kleinlich!). Aber ER wurde auch gespielt. ER hat uns tierisch viel Freude bereitet. Und ER hat sich wirklich seit einer längeren Zeit auf keiner Setlist etabliert. Der bezaubernde “Welthit” (Wehe, diese liebreizende Band kommt auf die Idee, diesen wundervollen Song wieder rauszuschmeißen, nur ihren Text, den sollten sie sich noch einmal ins Gedächtnis rufen). Die letzte Zugabe wurde mit den Worten “Noch nie live gespielt, wird wohl auch nicht mehr live gespielt werden” angekündigt und die Hoffnung auf etwas ganz Besonderes war groß. Leider wurde nur wieder das Hamburger Ego gestreichelt und der “Hamborger Veermaster”, begleitet von dem Nervenkostüm, ausgepackt. Zitat von Nebenfrau ohne stinkende Füße: “Das war doch gar kein richtiges Lied”.

Anschließend wurde vor der Wäldchenbühne zu Paulis Beats gerockt, der Rücken entspannt und Bier getrunken. Könnte ein Abend schöner enden, als in einem Taxi, das einen schlappe 30 Euro kostet?


Doch das war nicht das einzige Ereignis des Wochenendes. Beim Betreten des Einlassbereiches des Dockville Festivals sprangen einem sofort unzählige Strom und Drang Tour-Plakate ins Auge – 05.12.08 Hamburg – Color Line Arena. Geahnt hatten wir es schon lange und nun stand es dort schwarz auf weiß. Wir wollen nichts madig reden, wollen nur verstehen können, was an dieser riesigen Halle so toll sein soll. Dass es für die Band ein besonderes Gefühl sein muss vor 13.000 Fans aus dem eigenen Lager zu stehen, ist durchaus nachvollziehbar. Aber welchen Reiz übt das auf das Publikum aus? Wir persönlich vermissen in überdimensionalen Konzertsälen das besondere Livegefühl. Demnach werden wir auf dem zweiten Tourteil die “kleineren” Hallen rocken und die wahre Konzertluft schnuppern.


Und dann gab es noch die Bekanntgabe der 3. Singleauskopplung. Zu unserer Freude haben sich die Brote für “Ich lass dich nicht los” entschieden – das wundervolle Rapstück mit Gänsehautgarantie. Wir sind gespannt auf das dazugehörige Video und hoffen, dass die Schlussmetapher nicht entzaubert wird. Geht also alle im September in den Plattenladen, kauft die Single und zieht Euch außerdem endlich mal, weiterhin oder noch mehr Musik vom großartigen Pascal Finkenauer rein.

P. S. Wir wissen nicht warum, aber wir stehen drauf, wenn die Brote uns auf der Bühne als Bitches und Muschis bezeichnen. Bitte so weitermachen, bestenfalls einen oben drauf legen.

Alles auf Anfang! 1

Aug10

elbtunneö Die 5-tägige Zweisamkeit ist vorüber. Wir hatten ein paar tolle Tage, auch wenn das Wetter teilweise wieder gezeigt hat, was für ein Arschloch es sein kann. Trotzdessen haben wir uns nach 5 Jahren erneut einer Tourietour unterzogen (zu Fuß wohlbemerkt). Zudem haben wir diverse Domschleckereien bis zur Übelkeit verschlungen und die verregneten Straßen der Partnerstadt der Schlechtwetterfront unsicher gemacht. Kommenden Freitag geht’s schon weiter…

… u. a. mit dem Dockville Festival. Wir werden uns bemühen, Euch mit Video- und Fotomaterial zu verwöhnen. Wobei wir ein bisschen dämlich sind, was den Schnitt des Videomaterials angeht (ABER wir können Waschmaschinen anschließen), deshalb könnte es gut sein, dass am 15.08. wieder eine gute Ausrede herhalten muss, um Euch zu verklickern, dass es leider keine Filmchen geben wird. Nun sind wir aber erst einmal guter Dinge, dass wir alles wie gewollt hinbekommen, und zwingen Euch regelrecht dazu, am nächsten Wochenende unsere Seite zu besuchen. Sollte es doch schiefgehen, reden wir eben über intime Details unserer Zweisamkeit. Zieht auch immer…

Scheißt auf Mario und Luigi, hier kommen die wahren Klempner! 0

Aug8

Auch wenn wir nicht so schöne Hosen anhatten, WIR, die es nicht einmal schafften eine Schlafcouch zusammenzubauen, haben heute eine Waschmaschine angeschlossen und das OHNE Leck oder männliche Hilfe. Zuvor mussten wir jedoch die alte Maschine  abschließen, aus der Wohnung zerren und die neue unter lautem Gestöhne aus der Kammer in das Badezimmer verfrachten.  Aber das sei nur am Rande erwähnt.

Eigentlich wollten wir Euch mitteilen, dass wir unter der Rubrik “Unterwegs” zu den jeweiligen Tourneen die Original-Setlists online gestellt haben. Zudem ist endlich wieder Wochenende und dementsprechend gibt es nach guten 1 1/2 Monaten wieder eine Aktualisierung in dem gleichnamigen Bereich.

P. S. In einer Woche ist das Dockville. Juhuuu!

P. P. S. Mit dem Erfinden einer neuen Rubrik lassen wir uns noch ein wenig Zeit. Gut Ding will Weile haben!

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