Archive September 2008

Die Sonne scheint ins Kellerloch 3

Sep28

Was für ein traumhaftes Herbstwetter die letzten Tage die Runde macht. Hach, schön. Während Karin sich auf dem Oktoberfest auf die heutige Bayernwahl vorbereitete und so zerfeiert ist, dass sie allen Ernstes glaubt, bei einem Wahllokal würde es sich um einen Bierausschank handeln, hat Bea in Hamburg seit Donnerstag hohen Besuch aus Braunschweig. Miss Undercover aka Verena testet jedes Hamburger Frühstücksbuffet, geht 3 Stunden shoppen, in wohlbemerkt nur 3 Läden, und hat anschließend eine Ausbeute von gerade mal einem Pullover. Zudem sorgte ein Softwaredefekt eines arschteuren MacBooks zu Renne-, Fahrereien und zu 1 1/2 stündigen Telefonaten mit Apple. Und am Ende? Am Ende ist der Fehler nicht behoben. Scheiß neue Technik.

ichlassdich Soviel zur Einleitung, die vollkommen am Thema vorbei ist, obwohl vorgestern doch die Brote-Single “Ich lass dich nicht los” mit der B-Seite “Amsterdam” erschienen ist, die Bea im Übrigen nur online erstehen konnte, weil Media Markt die Maxi nicht in ihren Regalen hatte. Der Auschnitt, den man von Letzterem 2 Wochen vorher überall probehören konnte, hat einen zu der Aussage: Ein ganz grandioses Stück Musik getrieben. Der ganze Song jedoch nahm einem die Euphorie und nun stellen wir fest: Es ist ein Stück gute Musik. Parts, die zu oft wiederholt werden und nach einem “Kontrolle-Gut-Besser-Ende” nun ein “Amsterdam-Frau-Mann-Schluss”. Das nächste Mal den Song ohne TamTam ausklingen lassen. Tut einfach nicht Not und nervt auf eine gewisse Art. Aber weiter im Text…

…endlich konnte man nun auch den FB/Arne Diedrichson Rmx vom Beatsteaks Song “She was great” downloaden. In diesem Fall hat der Vorschau-Part im Netz keine falschen Hoffnungen geweckt. Der Remix ist wirklich großartig, geil tanzbar und wird dieses Jahr wohl auf jeder 2. Silvesterparty laufen. Wir gehen jetzt schon ‘mal feiern…

P. S. Die Sonne scheint ins Kellerloch, ach, lass ihr doch, ach, lass ihr doch.

Angst, ein geiler Instinkt. 0

Sep17

Alsooo, liebe Leser, liebe Dranvorbeileser und Hater,

was ist in den vergangenen Tagen passiert? Die Klimakatastrophe hat uns bisher nicht überrollt, Detlef D. Soost darf noch immer das Popstars-Bootcamp leiten und wieder einmal mussten wir feststellen: schade, wir können nicht zaubern.

beatsteaks-2459 Ganz nebenbei ist uns, wie sicher auch vielen von Euch, aufgefallen, dass der zum 12.09.08 versprochene Fettes Brot/Arne Diedrichson Remix des Beatsteaks Meisterwerks “She was great” bisher in keinem Downloadstore zu finden ist.  Dauert aber nicht mehr lange. Übermorgen, am 19.09.08, kann das Stück als Bonustrack/digitale B-Seite der Single “Hey Du” online erstanden werden, zumindest kündigt es Musicload so an. Jetzt glauben wir einfach mal ganz feste dran! Soviel Angst wir auch hatten, der Auschnitt in Bettes MySpace Musikkeller klingt ganz großartig. Aus einer etwas ruhigeren Beatsteaks Nummer wurde ein toll tanzbares Stück Brotarne Musik. Die zweitbeste Band Deutschlands befruchtet die beste Band Deutschlands.

P. S. Wird Zeit, dass der 2. Tourteil losgeht, sonst mutiert dieser Blog noch zu einer Fanpage. Ihhh!

Werbung macht den Meister! 0

Sep9

fettes-brot-aka-the-beatles # Die Beatles aus Liverpool wurden durch ihre ersten Auftritte in Hamburg in Deutschland bekannt, warum sollte die Hamburger Band Fettes Brot aka The Breadles nicht auch in England durch eine Performance bei den EMAs in Liverpool zu Aufmerksamkeit kommen? Klingt ein bisschen größenwahnsinnig, aber die Brote sind tatsächlich zusammen mit Sido, den Ärzten, MIA. und den Söhnen Mannheims in der Kategorie “Best German Act” nomiert. Wer möchte, dass Fettes Brot den Preis gewinnen und bei den EMAs AUFTRETEN, der sollte dem Link folgen und am besten ein paar Mal hintereinander für sie abstimmen. -> VOTING EMAs

# Wir bleiben in Hamburg. Dort gibt es eine charmante Band namens Ruben Cossani. Vom 08.09. – 14.09.08 gibt es jeden Tag einen Auftritt im wunderschönen Atlantic Club des gleichnamigen Hotels an der Alster, wo sich täglich ein anderer musikalischer Gast die Ehre gibt. U. a. dabei Regy Clasen, Annett Louisan und Kim Frank. Beim Abschlusskonzert am 14.09.08 um 16.00 Uhr wird jemand mit Ruben Cossani musizieren, dessen Namen wir vergessen haben, Euch aber sehr bekannt sein dürfte. Schaut einfach mal auf das Profil der 3-köpfigen Hamburger Band bei MySpace (Musikanhören nicht vergessen!) -> KLICK

Ruben Cossani machen großartigen Pop, welcher hin und wieder jazzig angehaucht ist und frisch aus den 60ern zu kommen scheint. Michel van Dyke aka van der Klugt dürfte, der Mann neben Leonard Valentin Lazar und Konrad Wissmann, den Meiste(r)n ein Begriff sein. Das hat wohl damit zu tun, dass er bereits für jede zweite deutsche Band (und darüber hinaus) einen Top 10 Hit geschrieben und/oder produziert hat.

# Dann meldet sich eine tolle Hamburger Band mit dem Namen Selig zurück, über die ihr ein bisschen mehr in der frisch aktualisierten Rubrik “Wochenende” erfahren könnt.

P. S. Wer das liest ist doof!

Amor Bin Laden 4

Sep5

giftig Eben noch auf www.fettesbrot.de (depechemode.de, statusquo.de?) gelesen, dass es hier eine gute Deutung von dem Video von “Ich lass dich nichts los” geben soll, fragen wir uns nun, ob dort jemand hellseherische Fähigkeiten hat. Denn die gibt es erst jetzt. Angaben mit Gewehr. Wenn ihr nicht bedingungsloses Vertrauen aufbringt und Glauben schenkt, wird mit giftigen Liebesprojektilen geschossen.

Das Ansehen des neuen Clips löste in erster Linie Überraschung und Verwirrung aus, hinterließ ein beklemmendes Gefühl und die Frage nach der Botschaft. Nach langem Überlegen und großem Hin und Her haben wir folgende für uns stimmige Antwort gefunden:

Pascal Finkenauer, ein Sinnbild der Gefühle des Stalkers, denn durch sein Verschwinden  in einigen Kameraeinstellungen wird deutlich, dass es sich um keinen realen Menschen handelt, befindet sich zu Beginn im Hintergrund des Bildes. Parallel zur Textstelle der bis dahin harmlosen Internetliebe bewegt sich Pascal der Kamera entgegen, kommt dem betrachtenden Auge näher, was die größer werdenden Empfindungen symbolisiert. Sobald er den Rollstuhl berührt, wird deutlich, dass Björn (der Stalker) von seinem bereits jetzt krankhaften Liebeswahn gelähmt ist, wobei der Rollstuhl für die Inbesitznahme der Gefühle über ihn steht. Die immer geringere Distanz zum Wasser zeigt den stetig extremer werdenen Wahn und den mittlerweile psychopathischen Liebeskampf auf, der durch das Steckenbleiben des Rollstuhls im Sand zur Eskalation führt. Pascal, das emotionale Innere des Stalkers, treibt diesen in die Falle, welcher dann von der einsetzenden Flut überrascht wird und zu ertrinken scheint.

Schlussendlich muss solchen Leuten vor Augen geführt werden, dass es sich bei ihren Empfindungen nicht mehr um Liebe handelt, sondern um das krankhafte Erzwingen der Erwiderung dieser. Dies ist auch der Grund, warum Björn nicht umkommt. Seine Gefühle drängten ihn immer weiter Richtung Abgrund und erst im Angesicht der gefährlichen Situation kann er sich von der Inbesitznahme seiner lösen, was nicht nur durch sein Überleben, sondern auch durch die Auflösung des Sinnbildes des Nichtlaufenkönnens (des o. g. Rollstuhls) verdeutlicht wird, und Pascal ist derjenige, der nicht mehr auftaucht.

P. S. Und die Moral von der Geschicht? Schließ die Tür ab und verstecke Dich, böse Stalker liebt man nicht.

P. P. S. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der bekloppteste Fettes Brot Fan im ganzen Land?

Toller Song! Tolles Cover! Tolles Video! 1

Sep4

fettes_brot_foto_ich_lass Die allgemeine Abneigung gegen Strandvideos wurde bisher nur einmal gebrochen. Damals war es “Mal sehen” von den Broten und dieses Mal, das somit zweite Mal, sind es … ey krass, wieder Fettes Brot. Das Video zu “Ich lass dich nicht los” unterstreicht die Stimmung des Songs hervorragend. Das Drama schürt sich im Musikclip zu, wie bereits das Stück auf Platte. Schönes Schietwetter am Meer trifft auf angstähnliche Gefühle im Bauch und von dem Ende a la “The Sixth Sense” überrascht, genießen wir das Herzrasen und die innere Unruhe.
Zur Single an sich: Abgesehen davon, dass die Single schon eine sehr gute ist, klingen die B-Seiten so vielversprechend wie lange nicht mehr. Niemand sollte also noch mit dem Gedanken spielen, am 26. September nicht in den Plattenladen zu gehen oder nicht im Onlinestore zu shoppen.

P. S. Viva la Großaufnahme! Bald regnet’s wieder kartonweise Fred Perry Klamotten im Hause FBS. Oder: Danke für kartonweise Fred Perry Klamotten, Fred Perry. Wer so ein Video dreht, spricht auch mit Toten!

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