The way we see it 0
Wie sollte man diese Reihe weiterführen: Superpunk, Vincent van Go Go, Beatsteaks, Maxïmo Park und Amy Winehouse? Da kippt man doch glatt aus den Latschen, wenn man hört, dass Fettes Brot zwei Remixe für einen der bedeutendsten Soulmusiker unserer Zeit produziert haben. Raphael Saadiq heißt der Mann, der schon seit Jahrzehnten für alles, was Rang und Namen hat, als Produzent und Songwriter tätig ist, die Musiklandschaft aber auch stets mit eigenen Bandprojekten bereicherte. Einem davon, nämlich der Band “Lucy Pearl”, verdanken wir einen unserer All-Time-Favorite-Songs “Don’t mess with my man”.
Seit geraumer Zeit ist Raphael Saadiq nun solo tätig. Im Dezember erschien sein drittes Album “The way I see it”, das durchweg großartig ist. Von Vornherein war “100 Yard Dash” das Lieblingslied und gerade an dieses legten die Brote Hand an. Muss man jetzt wieder zusammenzucken und ängstlich der VÖ entgegensehen oder kann man sich auf die bereits top abgelieferten Beatsteaks und Amy Winehouse Remixe verlassen und somit guter Hoffnung sein? Letzteres. Wir trauen uns einfach mal.
UPDATE: Die beiden Remixe, die übrigens ab dem 27.03.09 bei iTunes erhältlich sind, kann man nun bei der Top Old Lady Bette Frost anhören. Und Achtung: “Berkeley ’66″ sitzt. Hut ab vor den Herren Broten, sie haben mit diesem Remake wieder geschafft, dem Original Konkurrenz zu machen. Das “FB Finsh” tut das zwar nicht ganz, ist aber trotzdem nett anzuhören. Wieder umsonst jezittert, wa!?